Anell war ein kleines, blondes Mädchen. Jeden Morgen macht es sich wie alle kleinen Mädchen auf den Weg zur Schule. Ihr Rucksack war ganz und gar aus Blumenblättern genäht. Als sie vor die Tür ihres Blumenblütenhauses trat, wartete stets ihr bester Freund Brahms auf sie. Ein kleiner, schüchterner Junge, der nicht viel sprach und immer ein Schwert bei sich trug. Es war ein Schwert, das so groß war wie er. Er musste doch Anell beschützen. Wovor, das wusste Anell selbst nicht so genau.
Anell lebte im Zworgendorf. Ein Dorf von kleinen Wesen, die sich als Wächter der Natur verstanden. So viel wusste Anell nicht darüber, denn es musste ja noch in der Schule lernen.
Jeden morgen schwebte das Zworgendorf in den Sonnenaufgang entgegen. Als die Sonne über die Blumendächer hervorragte, sprangen die Kinder aus ihren Blumenhäusern hervor und spielten auf dem Weg zur Schule Knallerbsenball.
Knallerbsenball war eine aufregende Beschäftigung. Hin und wieder explodierten die Knallerbsen fürchterlich. Gespielt wurde mit fünf von ihnen. Das Ziel war es, dass die anderen die eigenen Knallerbsen nicht zum Platzen bringen konnten, bevor man sie im anderen Tor in Sicherheit gebracht hatte.
"Hierher" rief Brahms zu Anell. Doch Anell verlor den Ball und ein anderer Junge schoß den Ball über den Rand des Dorfes. Wieder hatten sie einen Ball verloren. Dabei hatten sie doch nur so wenige davon.
Am Horziont lagerten finstere Wolken und es braute sich ein Gewitter über ihnen zusammen.
Ein Blitz schlug in den Ball und alle Knallerbsen explodierten, da stürzte Anell über den Rand des Dorfes und viel in die furchtbare Tiefe, dem Boden entgegen.
Anell fand keinen Halt. Wie in allen Momenten, in denen man denkt, es geht zu Ende, verlangsamt sich die Zeit. Wenn man so lange wie Anell in die Tiefe fällt, dann fängt man an nachzudenken. Nach einer Weile gewöhnt man sich daran, dass man sich dem Boden nähert. Die Angst verschwindet und man denkt an die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Anell dachte also an alle Wesen in ihrem Leben gleichzeitig. Sie überkam dieser Erwachsenen-Gedanke, jetzt muss ich mich verstehen. Verstehen, wer ich bin, woher ich komme und warum ich hier bin. Sie dachte an ihren Zieh-Vater, den sie liebevoll "Aba" nannte. Er war der Herrscher im Dorf. Sie dachte an all die schönen Dinge, die sie im Dorf tat
LISTE:
Sie fiel und drehte sich zum Himmel. Da es noch am Morgen war und die Sonne nur leicht am Horizont lugte, sah sie den Mond. Der Mond, es war als lächelte er sie an. Sie drehte sich und sah, wie sich die Erde nähert. Die ganze Erde, für die sie nur ein winziges Geschöpf war. Sie sah sich aus der Ferne, wie sie als winziger Punkt auf der Erde landen würde, ohne ein großes Geräusch, ohne einen Kratzer zu hinterlassen. So wie Ameisen für sie klein waren, so war sie nur gänzlich unbedeutend für die Erde. Warum war das alles hier? Warum zur Schule gehen? Warum all diese magischen Dinge über das Leben lernen? Sie dachte, wie klein sie für die Erde war und dann dachte sie wie klein die Erde für das Universum sein musste. Sie war also das kleinste, was sie vorstellen könnte und doch war all das größte, was sie sich vorstellen konnte. Im kleinen beginnt die Wirklichkeit, im Kleinen beginnt das Leben. Sie dachte viel für so ein kleines Kind, das sie war. Als sie so viel verschwand die Angst und sie wurde noch trauriger. Es waren einfach noch so viele Dinge, die sie nicht wusste. Vor allem wusste sie nicht, wer sie war und woher sie kam. Aba hatte nur Geschichten für sie, aber wie alle Geschichten, waren sie Geschichten.
Sie sehnte sich nach einer Mutter und einem richtigen Vater. Sie war das einzige Menschenkind, das sie kannte und sie war klein. Fast vergaß sie, dass sich die Erde unaufhaltsam näherte. Nun stach sie durch die Wolkendecke und sie sah Seeen und Wälder. Sie sah wie sich alles in allem miteinander verwob. Sie sah, dass die Natur aus vielen kleinen Dingen bestand. Der Große war ganz und gar klein und alles kleine, wäre es unbedeutend, würde nicht das Große ergeben.Wäre die Erde gleichgültig gegenüber ihrem Leben so würde sie ja nicht sein. Sie sah wie das Wasser durch die Flüsse lief und wie die Fische gegen den Strom lebten, sie sah wie die Bäume, die Käfer beherbergten, wie der Specht, die alten Bäume durchstach und die alten Bäumen den jungen Bäumen aufhalfen. Sie sah wie alles durch das Leben durchdrungen war. Im Großen war die Erde tot, die wirklichen Dinge wurden unbedeutend. Sie sah, dass aber im kleinen das Leben begann und das im kleinen die Wirklichkeit lag. Sie wusste, dass sie klein war, aber sie wusste, dass das Kleine dem Großen nicht egal sein konnte, andernfalls würde die Erde nicht so sein, wie wir sie kannten. Sie viel nun in den Wald und nochmal wurde die Zeit für sie langsamer. Sie sah den Mikrokosmos, wie der Atem der Tiere in die Blätter der Bäume eindrung und wie die Bäume das Leben der Tiere waren, sie sah wie alles in einem großen Atem der Natur zusammengeschlungen war. Sie sah sich selbst wie sie der Zauber des Lebens war, wie das Zworgenreich der Zauber der Natur und ihr Atem war, sie sah die Welt zum ersten Mal. Sie hatte die Welt gesehen, das war genug gewesen und ihr entrannen die Freudentänen, einem so kleinen Mädchen, das bald auf dem Boden zerschellen und wieder Natur werden würde.
Da wurde die Natur mit einem Schlag ganz still und der harte Boden sollte Wirklichkeit werden, sie sah sich zurück in das Leben der Natur fallen. Mit einem Mal schlug die Natur in ihr ein Auge auf und sie sah die Tiere in sich. Ihr Herz schlug im Klang der Tiere und da schoß ein Adler hinter ihr hervor, tauchte unter ihrem Rücken, schmiegte sich an ihren Körper und glitt mit ihr an der Erde vorbei. Anell hielt sich fest und stieg mit dem Adler hoch durch den Wald an den Bäumen vorbei, hoch in die Luft.
In der Flugschule
Die Zworgenkinder waren aufgeregt und überglücklich als Anell mit dem Falken an ihnen vorbei schoß. Sie hatten alle traurig am Rand des fliegenden Dorfes gehockt und dachten es wäre vorbei.
Sie mussten zur Schule doch bei der Aufregung hatte Aba die große Glocke geläutet, was bedeutete, dass die Kinder zuerst zu ihm mussten. Sie liefen in den großen Hof, and den Beeten vorbei.
Aba wartete bereits auf seinem hohen Podest. Anell kletterete seinen langen Blumenbart hinauf. "Wir brauchen neue Bälle" sagte sie laut zu Aba. Aba aber war bereits wieder in Gedanken versunken. Die Kinder setzten sich im Kreis um den Mann auf dem Podest. Auch die Elfenkinder flogen herbei.
Aba schaute Anell an. Er schimpfte niemals mit ihr, aber sein Blick verschüchterte sie oftmals so sehr, dass sie sich innerlich schämte. Sie kletterte hinab und setzte sich zu den anderen im Kreis. Aba sprach: "Was habt ihr daraus gelernt?"
Niemand wollte etwas sagen. Schüchternheit lag im Raum. Nach quälenden, schweigsamen Minuten sagte Liala: Zworgen müssen bedächtig und vorsichtig sein. Wir können nicht immer spielen. Sie seien schließlich auf einem fliegenden Dorf. Aba nickte nur. Anell schämte sich und wollte nichts sagen.
Aba schaute zu ihr und sagte: Anell, was denkst du?
Anell schaute auf den Boden und sagte: Ich muss mich mehr beherrschen. Aba nickte und seufzte: "Es war etwas anderes. Solche Blitze schlagen nicht einfach so in unser Dorf ein. Wir müssen weiterziehen"
Anell schaute auf und fragte: "Wovor verstecken wir uns?"
Der Blick von Aba wurde finster. Er wusste nicht, was es war, aber er wusste, dass es mit Anell zu tun hatte. Er wollte sie nicht beunruhigen.
"Erzähl uns eine Geschichte" fuhr Anell in seine Gedanken.
"Welche Geschichte, möchtest du denn hören?" Die Geschichte vom Pusteblumenbaby. Das soll dir hübsch Araxas erzählen. Ich muss weiter das Dorf lenken"
Anell war enttäuscht, aber lief mit den Elfen zu Araxas "Bitte erzähl uns nochmal die Geschichte...
Nagut
Geschichtenideen:
Freundschaft, Charaktere werden in Diamanten entführt, ihr bester Freund fällt über den Rand, Beginn Geschichte, von den Freunden den Vögeln, von der Flugschule, von der Freundschaft mit den Tieren, vom Zauber des Lebens, vom Geben und dem Edlen... Wie es zur Freundschaft zwischen den Wesen kam, woher die Welt wirklich kommt?, wie die Welt in uns geboren wurde, Wie Aba dazu rät sich nicht für die Welt zu entscheiden, warum es die Welt nicht gibt, wie die Welt entsteht und mit uns vergeht, die Frage nach der wirklichen Wirklichkeit, wie ein Mädchen ein wirklicher Mensch werden will, wie das Mädchen ein wirklicher Mensch ist, Auflösung des Lesens, das größte Geheimnis,
wie das Mädchen in sich selbst hinabstürzte, ein Ausflug in das Innere.
Von den Wesen
Montag, 18. Dezember 2017
Freitag, 28. November 2014
Das Menschenkind fordert den Riesen heraus (übertragen)
Das Pusteblumenkind stieg also die Wolkenleiter herab, die Urula mit ihrer Pfeife gepafft hatte. Das Pusteblumenkind sollte der Riesen kleines Hirn überzeugen. Zwar waren Riesen wahrlich riesige Wesen, aber im Verhältnis ihrer Größe hatten sie nur ein sehr kleines Hirn, sogar kleiner als das vom Pusteblumenzwerg Arana. Nun ja, Riesen hatte eben ein bisschen wenig Hirn bei der Erschaffung von Erdenland erhalten. Aber auch ihr Herzschlag reichte nicht an das der Herzzwerge heran. Hier Herz schlug nur einmal die Stunde, das der Zworgen hingegen war ein Kolibrigewitter und schwirrte nur so vor Liebesglück. Wenn den Riesen hingegen jemand nicht gefiel, so zögerten sie keinen Moment diesen jemand zu verspeisen. Scheussliche Menschen schmeckten ihnen am besten, vor allem wenn sie Angst hatten oder wütend waren.
Arana, ängstlich aufgeregt, gelangte in das Tal vor dem Berg. Wo aber waren nur die Riesen? Sie wanderte die Wege des Tals auf und ab und suchte zwischen den Bergen.
Arana trifft das rollende Gestrüppwesen. Die Gestrüpper hatten eine kleine Welt von Lianen und Pflanzen aufgebaut und wunderten sich, warum sich ein Kind mit seinem kleinen Schwert durch sie hindurch schlagen wollte.
Da forderte sie ein Steinmaurer zu einem Steinfitschwettkampf.
Als sie also den Stein im Wettkampf über das Wasser fitschte und 20 Fitsche zählte, da raunte es durch den Berge. Die Erde bebte und es taten sich Spalten auf, die Arana verschlingen wollten. Der Berg war ein riesiger Riese, und ihre Spaziergänge führten sie über seinen Bauch, Brustkorb und Beine. Der Riese stieg aus seinem Schlaf und raunte: Warum störst du kelines Wesen mich. Es war ein einäugiger Riese und er brüllte zum Menschenkind: "Du bist gar zu klein, um zwischen meinen Fingern zerdrückt zu werden".
Der Riese schlägt auf die Landschaft ein und es entstehen fürchterliche Erdbeben und Vulkane brechen aus.
Da sprang das Menschenkind von seinen Schultern in sein Ohr, trat hinter die Pupillen und malte ihm göttliche Zeichen in den Blick.
Der Riese wurde besänftigt und doch entdeckte Arana eine kleine, weitere Öffnung in der Höhle und sie entdeckte einen Zworg in einer Schaltzentrale.
Auch der Riese war ein Zworg?
Da taumelte der Riese und versprach dem Menschenkind bei einem göttlichen Schwur ihm immer dienen zu wollen. Es müsse ihn nur rufen.
[...]
Und da rief das Menschenkind die Riesen herbei. Sobald es seinen Ruf gerufen, da standen am Horizont Schatten wie Berge auf und ein fürchterliches Grollen ging durch die Landschaft. Wir kommen dir zur Hilfe rief es von den Horizonten her.
Arana, ängstlich aufgeregt, gelangte in das Tal vor dem Berg. Wo aber waren nur die Riesen? Sie wanderte die Wege des Tals auf und ab und suchte zwischen den Bergen.
Arana trifft das rollende Gestrüppwesen. Die Gestrüpper hatten eine kleine Welt von Lianen und Pflanzen aufgebaut und wunderten sich, warum sich ein Kind mit seinem kleinen Schwert durch sie hindurch schlagen wollte.
Da forderte sie ein Steinmaurer zu einem Steinfitschwettkampf.
Als sie also den Stein im Wettkampf über das Wasser fitschte und 20 Fitsche zählte, da raunte es durch den Berge. Die Erde bebte und es taten sich Spalten auf, die Arana verschlingen wollten. Der Berg war ein riesiger Riese, und ihre Spaziergänge führten sie über seinen Bauch, Brustkorb und Beine. Der Riese stieg aus seinem Schlaf und raunte: Warum störst du kelines Wesen mich. Es war ein einäugiger Riese und er brüllte zum Menschenkind: "Du bist gar zu klein, um zwischen meinen Fingern zerdrückt zu werden".
Der Riese schlägt auf die Landschaft ein und es entstehen fürchterliche Erdbeben und Vulkane brechen aus.
Da sprang das Menschenkind von seinen Schultern in sein Ohr, trat hinter die Pupillen und malte ihm göttliche Zeichen in den Blick.
Der Riese wurde besänftigt und doch entdeckte Arana eine kleine, weitere Öffnung in der Höhle und sie entdeckte einen Zworg in einer Schaltzentrale.
Auch der Riese war ein Zworg?
Da taumelte der Riese und versprach dem Menschenkind bei einem göttlichen Schwur ihm immer dienen zu wollen. Es müsse ihn nur rufen.
[...]
Und da rief das Menschenkind die Riesen herbei. Sobald es seinen Ruf gerufen, da standen am Horizont Schatten wie Berge auf und ein fürchterliches Grollen ging durch die Landschaft. Wir kommen dir zur Hilfe rief es von den Horizonten her.
Das Schmieden der Schwerter (Übertragen)
Anell entgegnete: "Aba erzähl mir die Wahrheit"
Aba runzelte die Stirn: "Du siehst doch, dass ich in meiner Morgenübung bin."
Anell: "Erzähl mir keine deiner Geschichten. Ich muss die Wahrheit wissen!"
Aba: "Anell, Um den Feind zu besiegen, müssen wir erst den Feind in uns besiegen."
Aba Zworg machte keinen Frühsports. Stattdessen kämpfte er jeden Morgen mit sich selbst. Er begann den Tag damit, einmal den Feind in sich selbst zu besiegen. Anell wusste das, aber sie hielt es mittlerweile für eine seiner Ausreden.
"Als die Zworgs begannen Schwerter zu tragen, da war es für diese Welt zu spät. Das Schwert kennt keine Helden."
Anell: "Aba, aber die Stämme der Schworgs sind so wenig geworden. Ihre Natur wird von den Eisenhütten der Menschen verdrängt. Nur noch selten finden wir die Tiergötter. Zumeist sind die Götter Untertan. Ein ganzes Tierreich wurde gestürzt. Die Freiheit der Natur verschwindet. Wenn die Freiheit der Natur verschwindet, dann verschwindet auch die Freiheit der Menschen."
Aba: "Menschen wollen so viel Freiheit, dass sie dafür gar ihre eigene Freiheit riskieren. Der Mensch vernichtet seine vermeintlichen Feinde und doch merkt er nicht, wie sehr er dabei sich selbst tötet."
Aba runzelte die Stirn: "Du siehst doch, dass ich in meiner Morgenübung bin."
Anell: "Erzähl mir keine deiner Geschichten. Ich muss die Wahrheit wissen!"
Aba: "Anell, Um den Feind zu besiegen, müssen wir erst den Feind in uns besiegen."
Aba Zworg machte keinen Frühsports. Stattdessen kämpfte er jeden Morgen mit sich selbst. Er begann den Tag damit, einmal den Feind in sich selbst zu besiegen. Anell wusste das, aber sie hielt es mittlerweile für eine seiner Ausreden.
"Als die Zworgs begannen Schwerter zu tragen, da war es für diese Welt zu spät. Das Schwert kennt keine Helden."
Anell: "Aba, aber die Stämme der Schworgs sind so wenig geworden. Ihre Natur wird von den Eisenhütten der Menschen verdrängt. Nur noch selten finden wir die Tiergötter. Zumeist sind die Götter Untertan. Ein ganzes Tierreich wurde gestürzt. Die Freiheit der Natur verschwindet. Wenn die Freiheit der Natur verschwindet, dann verschwindet auch die Freiheit der Menschen."
Aba: "Menschen wollen so viel Freiheit, dass sie dafür gar ihre eigene Freiheit riskieren. Der Mensch vernichtet seine vermeintlichen Feinde und doch merkt er nicht, wie sehr er dabei sich selbst tötet."
Die Legende der Schworgs (übertragen)
Wie wir auch immer die Geschichte der Schworgs erzählen, wir erzählen sie aus verschiedenen Perspektiven, denn obwohl es die Schworgs tatsächlich gibt, so sind sie für ein Kind niedliche Zwergenkämpfer, für einen Erwachsenen aber Phantasiegestalten, die unter der Last des Ernstes fast verschwinden. Die Welt der Schworgs ist eine Parallelwelt in unserer Welt, eine kleine dimensionale Anomalie. Sie ist so etwas wie die Freiheit in uns. Ach, ich weiß das ist schon so kompliziert, aber so wie alles einen Grund hat, so sind wir doch selbst nichts, was einen Grund hat. Wir sind einfach, wir sind frei. Und in dieser Freiheit liegt auch die Parallelwelt der Schworgs. Wir leben mit ihnen und sie mit uns, sie sind der eigentliche Grund, warum diese Welt ist.
Natürlich sind sie auch den Gewalten ausgesetzt, die diese Welt zersetzen und so wie wir mit unserer Freiheit verschwinden können, so werden zuerst die Schworgs verschwinden und dann wir.
Natürlich sind sie auch den Gewalten ausgesetzt, die diese Welt zersetzen und so wie wir mit unserer Freiheit verschwinden können, so werden zuerst die Schworgs verschwinden und dann wir.
Von den Abenteuern Übertragen
Anell und ihre Bande waren in der Wüste gestrandet. Windstill, der Pusteblumenballon nahm keine Fahrt mehr auf.
Schon drückte die Sonne auf unsere Abenteurer.
Wie sollte sie also die drückende Hitze ohne weiteres Wasser überleben? Da sah sie den Propheten auf einer Säule stehen.
Nachdem Anell verstanden hatte, wie sie ihren Durst kontrollierte, sprachen sie:
"Aber wer sind die Zworgs?" fragte die Prinzessin den Propheten.
"Zworgs wollen das Abenteuer erleben, jedenfalls brennt es in den Gedanken eines jeden von ihnen heiß wie Lavagestein. Ihre Wünsche sind ein Vulkan, doch zugleich sind sie das beständige Wesen der Natur. Zworgs sind Doppelwesen gefangen zwischen den Gezeiten der Natur, einem unbändigen Verlangen und einer verbleibenden Ruhe. Sie sind ein Orkan und ein sanfter Sommerwind zugleich. Zworgs sind das Pendel der Natur und damit der Grund, warum wir fürchten und nach Liebe suchen, Liebe finden und uns wieder verlieren."
Die Pusteblumenprinzessin war enttäuscht. Sollten die Zworgs etwa der Grund sein, warum sie bereits verloren zur Welt kam? Sie fragte also den Propheten: "Haben die Zworgs mir ein Leid angetan?"
Der Prophet aber blickte von seiner Säule auf sie hinab und antwortete:
"Wer weiß, was die Welt am Ende zusammen hält? Ich kann nur sagen, die Elemente verwandeln sich in ihnen. Wenn ein zartes Menschenwesen zu ihnen kommt, dann sind sie ganz ihr Herzschlag. Doch sieh, dann müssen sie hinaus in die Welt und schon ist ihnen das erwünschte Abenteuer der Grund genug, sich zurück nach der Ruhe zu sehnen. Es gibt keinen Halt, sondern nur das Haltlose."
Anell war gefangen in einer Zwischenwelt, soviel verstand sie. Die Menschen konnten sie nicht sehen und sie konnte keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen, es war als lebten sie nebeneinander. Wenn das aber wahr war, warum hatten die Zworgs dann Angst von ihnen entdeckt zu werden.
Menschen bauten Apparate, die den Zworgs den Lebensraum, die Natur, das Geistwesen nahmen und in ihnen kamen sie um.
Schon drückte die Sonne auf unsere Abenteurer.
Wie sollte sie also die drückende Hitze ohne weiteres Wasser überleben? Da sah sie den Propheten auf einer Säule stehen.
Nachdem Anell verstanden hatte, wie sie ihren Durst kontrollierte, sprachen sie:
"Aber wer sind die Zworgs?" fragte die Prinzessin den Propheten.
"Zworgs wollen das Abenteuer erleben, jedenfalls brennt es in den Gedanken eines jeden von ihnen heiß wie Lavagestein. Ihre Wünsche sind ein Vulkan, doch zugleich sind sie das beständige Wesen der Natur. Zworgs sind Doppelwesen gefangen zwischen den Gezeiten der Natur, einem unbändigen Verlangen und einer verbleibenden Ruhe. Sie sind ein Orkan und ein sanfter Sommerwind zugleich. Zworgs sind das Pendel der Natur und damit der Grund, warum wir fürchten und nach Liebe suchen, Liebe finden und uns wieder verlieren."
Die Pusteblumenprinzessin war enttäuscht. Sollten die Zworgs etwa der Grund sein, warum sie bereits verloren zur Welt kam? Sie fragte also den Propheten: "Haben die Zworgs mir ein Leid angetan?"
Der Prophet aber blickte von seiner Säule auf sie hinab und antwortete:
"Wer weiß, was die Welt am Ende zusammen hält? Ich kann nur sagen, die Elemente verwandeln sich in ihnen. Wenn ein zartes Menschenwesen zu ihnen kommt, dann sind sie ganz ihr Herzschlag. Doch sieh, dann müssen sie hinaus in die Welt und schon ist ihnen das erwünschte Abenteuer der Grund genug, sich zurück nach der Ruhe zu sehnen. Es gibt keinen Halt, sondern nur das Haltlose."
Anell war gefangen in einer Zwischenwelt, soviel verstand sie. Die Menschen konnten sie nicht sehen und sie konnte keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen, es war als lebten sie nebeneinander. Wenn das aber wahr war, warum hatten die Zworgs dann Angst von ihnen entdeckt zu werden.
Menschen bauten Apparate, die den Zworgs den Lebensraum, die Natur, das Geistwesen nahmen und in ihnen kamen sie um.
Die Legende der Schwerter
"Nimm das Schwert" sprach Meister Kobashi zu seinem Schüler Azuma. Azuma tat wie ihm geheißen, doch schon war er entwaffnet.
Sonntag, 23. November 2014
Das Schmieden des Schwertes Übertragen
Das fliegende Dorf
Erzähl nochmal wie es war:
Aba Zworg antwortete mit seiner väterlichen Erzählstimme: "Es war eine langwährende Reise zu den Grenzen der Welt, zu den Grenzen der Menschen, Anell. So wie jetzt war es ein Abenteuer."
Das fliegende Dorf der Naturzauberwesen rauschte über Baumwipfel hinweg. Eine weite Reise durch die Welt, doch auch über die Welt hinweg, über die Zeiten und Räume hinaus.
"Auf, Auf zur Unendlichkeit" rief Krimaton, der mit Aba und Anell am äußeren Rand des Dorfes stand und dem entgegenkommenden Horizont entgegensehnte.
Aba Zworg erklärte: Sie haben sich schon immer einem Abenteuer entgegengesehtn, waren aber zu schüchtern das Dorf zu verlassen. Ein fliegendes Dorf, das Glück jedes Reisenden."
Allen war klar, dort wo der Horizont dunkel wurde, konnten die Zworgs und das Menschenkind nicht bleiben. Es war eine alte Weisheit der Ahnen, die Aba zitierte:
"Wenn die Welt beginnt um dich zu stürmen, dann musst du der ruhigste Punkt der Welt werden."
So also flog das Zworgendorf beständig mit den Kristallkernen von Muramix durch die Welt. Sie flogen über Wiesen und Wälder, über Flüsse und Seen, über Felder und Hügel, sie flogen über die Gipfel der Welt, immer auf der Flucht vor der Ungewissheit, die wie ein dunkler Horizont in ihre Herzen schaute.
Während dieser Reise bauten sie mehr und mehr Gerätschaften, Flugroboter, Rüstungen, Werkzeuge, doch sie machten auch Freundschaften mit den verschiedensten Tieren der Welt.
Sie flogen über Asirien und machten Bekanntschaft mit Löwen, Elefanten, die Anell auch reiten durfte, sie sahen riesige Schlangen, Anacondas in den Regenwäldern des Agadonas. Sie flogen mit den Adlern über das kalte Katalayagebirge und grüßten den Yeti, einen alten Freund von Aba Zworg. Anell nahm alles mit ihren Augen auf und sah so die Weite der Welt. Nur die Menschen mieden die Zworgs und blieben vor ihnen im Verborgenen. Anell, aber war zu klein, um als Mensch zu zählen und so lebte sie zwischen den Zworgs eine fröhliche Zeit als würde ihr nichts fehlen.
Die kleine Anell wuchs heran und Aba Zworg lehrte sie alle Geheimnisse, die er kannte.
"Die Zworgs," so berichtete er einst "sind das Prinzip der Bewegung in der Natur, der Grund, warum das Herz eines kleinen Menschen anfängt zu schlagen und der Grund, warum sich die Dinge um uns bewegen."
Die dreijährige Anell fragte bald schon: "Und warum bewegen sich die Dinge?"
"Damit Herzen schlagen und lieben dürfen, Anell. Es kam vom großen Einhorn."
Anell war überzeugt von Einhörnern und ihre Phantasie wurden so zum Ausdruck für alle Dinge, um sie herum. Das kleine Menschenbündel wuchs schnell in dem fliegenden Dorf, dass durch die Gesträuche der Welt vagabundierte. Und für sie gab es jeden Tag neue Landschaften zu entdecken, doch gleichzeitig merkte sie, dass ein Teil ihres Herzens fehlte.
"Menschen wünschen sich am meisten Liebe" erklärte ihr Aba. "Was ist das?" fragte Anell. "Liebe? Ich glaube das ist so etwas wie Nähe, so dass die Dinge nicht auseinanderfallen."
Doch zwischen den Menschen war es auch immer Welt, die zwischen ihnen stand. Auch wenn alle Zworgs bei ihr waren, fühlte sich Anell oftmals furchtbar einsam, denn sie kannte ihre wirkliche Herkunft nicht und obwohl Aba Zworg sonst alles wusste, so wusste er keine Antwort auf die Frage, warum menschliche Herzen schlagen und lieben sollten. Und so flogen sie weiter durch die Gefilde in der Hoffnung, dass sie nicht von den Traumfängergeistern gefangen werden und für Anell ihr Glück finden würden.
Abends als Aba Zworg allein war, wälzte er Bücher, um eine Lösung zu findne und er wusste, sie mussten zu Muskelus, dem Traumschmied, aber überall wo sie hinkamen, waren die Träume bereits verschwunden. Er schaute selten zu den Menschen, aber wenn er doch einen aus der Ferne sah, so entdeckte er eine neue Einsamkeit in ihnen, eine Einsamkeit, die ihm früher nicht auffiel und auch die selbe Einsamkeit in Anell machte ihn traurig.
Die Welt veränderte sich und Aba wusste nicht warum. Vielleicht hatte es etwas mit "Liebe" zu tun.
Die Suche
Sie suchten lange und als Anell drei Jahre alt war fanden sie endlich Musculus, den Traumschmied. Die Welt war für ihn ein Amboss und mit der Liebe schmiedete er darauf die Träume. Er schlug alles aus den Sternen herunter und brach es in Träume.
Wünsche fallen nicht einfach vom Himmel, auch wenn sie in den Sternen liegen, so müssen sie doch erst in die richtige Form in uns kommen und das konnte Musculus.
Doch die Traumfängergeister fingen diese Wünsche.
Ich will dem kleinen Mädchen ein Schwert der Wünsche schmieden, denn sie träumt heldenhaft zu sein.
Um das Zauberschwert zu schmieden, brauchen wir verschiedene Zutaten.
Ihr müsst mir Lavagestein aus einem Vulkan bringen und Erze von den Trollen, ihr müsst Wasser von der See holen und ihr müsst durch verschiedene Länder reisen. Seid ihr sicher, dass ihr das könntet?
Erzähl nochmal wie es war:
Aba Zworg antwortete mit seiner väterlichen Erzählstimme: "Es war eine langwährende Reise zu den Grenzen der Welt, zu den Grenzen der Menschen, Anell. So wie jetzt war es ein Abenteuer."
Das fliegende Dorf der Naturzauberwesen rauschte über Baumwipfel hinweg. Eine weite Reise durch die Welt, doch auch über die Welt hinweg, über die Zeiten und Räume hinaus.
"Auf, Auf zur Unendlichkeit" rief Krimaton, der mit Aba und Anell am äußeren Rand des Dorfes stand und dem entgegenkommenden Horizont entgegensehnte.
Aba Zworg erklärte: Sie haben sich schon immer einem Abenteuer entgegengesehtn, waren aber zu schüchtern das Dorf zu verlassen. Ein fliegendes Dorf, das Glück jedes Reisenden."
Allen war klar, dort wo der Horizont dunkel wurde, konnten die Zworgs und das Menschenkind nicht bleiben. Es war eine alte Weisheit der Ahnen, die Aba zitierte:
"Wenn die Welt beginnt um dich zu stürmen, dann musst du der ruhigste Punkt der Welt werden."
So also flog das Zworgendorf beständig mit den Kristallkernen von Muramix durch die Welt. Sie flogen über Wiesen und Wälder, über Flüsse und Seen, über Felder und Hügel, sie flogen über die Gipfel der Welt, immer auf der Flucht vor der Ungewissheit, die wie ein dunkler Horizont in ihre Herzen schaute.
Während dieser Reise bauten sie mehr und mehr Gerätschaften, Flugroboter, Rüstungen, Werkzeuge, doch sie machten auch Freundschaften mit den verschiedensten Tieren der Welt.
Sie flogen über Asirien und machten Bekanntschaft mit Löwen, Elefanten, die Anell auch reiten durfte, sie sahen riesige Schlangen, Anacondas in den Regenwäldern des Agadonas. Sie flogen mit den Adlern über das kalte Katalayagebirge und grüßten den Yeti, einen alten Freund von Aba Zworg. Anell nahm alles mit ihren Augen auf und sah so die Weite der Welt. Nur die Menschen mieden die Zworgs und blieben vor ihnen im Verborgenen. Anell, aber war zu klein, um als Mensch zu zählen und so lebte sie zwischen den Zworgs eine fröhliche Zeit als würde ihr nichts fehlen.
Die kleine Anell wuchs heran und Aba Zworg lehrte sie alle Geheimnisse, die er kannte.
Die dreijährige Anell fragte bald schon: "Und warum bewegen sich die Dinge?"
"Damit Herzen schlagen und lieben dürfen, Anell. Es kam vom großen Einhorn."
Anell war überzeugt von Einhörnern und ihre Phantasie wurden so zum Ausdruck für alle Dinge, um sie herum. Das kleine Menschenbündel wuchs schnell in dem fliegenden Dorf, dass durch die Gesträuche der Welt vagabundierte. Und für sie gab es jeden Tag neue Landschaften zu entdecken, doch gleichzeitig merkte sie, dass ein Teil ihres Herzens fehlte.
"Menschen wünschen sich am meisten Liebe" erklärte ihr Aba. "Was ist das?" fragte Anell. "Liebe? Ich glaube das ist so etwas wie Nähe, so dass die Dinge nicht auseinanderfallen."
Doch zwischen den Menschen war es auch immer Welt, die zwischen ihnen stand. Auch wenn alle Zworgs bei ihr waren, fühlte sich Anell oftmals furchtbar einsam, denn sie kannte ihre wirkliche Herkunft nicht und obwohl Aba Zworg sonst alles wusste, so wusste er keine Antwort auf die Frage, warum menschliche Herzen schlagen und lieben sollten. Und so flogen sie weiter durch die Gefilde in der Hoffnung, dass sie nicht von den Traumfängergeistern gefangen werden und für Anell ihr Glück finden würden.
Abends als Aba Zworg allein war, wälzte er Bücher, um eine Lösung zu findne und er wusste, sie mussten zu Muskelus, dem Traumschmied, aber überall wo sie hinkamen, waren die Träume bereits verschwunden. Er schaute selten zu den Menschen, aber wenn er doch einen aus der Ferne sah, so entdeckte er eine neue Einsamkeit in ihnen, eine Einsamkeit, die ihm früher nicht auffiel und auch die selbe Einsamkeit in Anell machte ihn traurig.
Die Welt veränderte sich und Aba wusste nicht warum. Vielleicht hatte es etwas mit "Liebe" zu tun.
Die Suche
Sie suchten lange und als Anell drei Jahre alt war fanden sie endlich Musculus, den Traumschmied. Die Welt war für ihn ein Amboss und mit der Liebe schmiedete er darauf die Träume. Er schlug alles aus den Sternen herunter und brach es in Träume.
Wünsche fallen nicht einfach vom Himmel, auch wenn sie in den Sternen liegen, so müssen sie doch erst in die richtige Form in uns kommen und das konnte Musculus.
Doch die Traumfängergeister fingen diese Wünsche.
Ich will dem kleinen Mädchen ein Schwert der Wünsche schmieden, denn sie träumt heldenhaft zu sein.
Um das Zauberschwert zu schmieden, brauchen wir verschiedene Zutaten.
Ihr müsst mir Lavagestein aus einem Vulkan bringen und Erze von den Trollen, ihr müsst Wasser von der See holen und ihr müsst durch verschiedene Länder reisen. Seid ihr sicher, dass ihr das könntet?
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